Interkulturelle Kommunikation

Interkulturelle Kommunikation findet genau dann statt, wenn Akteure aus unterschiedlichen Kulturen aufeinandertreffen. Klingt zunächst einmal  simpel, ist es aber nicht.
Da durch kulturspezifische Charakteristika  kommunikative Missverständnisse wie etwa durch Ausdruck, Mimik, Gestik, Intonation etc. entstehen, erfordert die Kommunikation über Ländergrenzen hinweg ein besonderes Fingerspitzengefühl und ein hohes Maß an Sensibilität. Der Faktor „E“ wie Emotion in der FORCE Formel sowie das Thema „Cultural Fit“ sind hier von entscheidender Bedeutung.

Da es aufgrund der globalen Arbeitsteilung und zunehmender Mobilität sowie der Entwicklung neuer Kommunikationstechnologien (E-Mail etc.) zu immer mehr Kontakten zwischen Personen unterschiedlicher Kulturen kommt, ist die Überwindung von Ethnozentrismus unabdinglich: Öffnen Sie sich also anderen Kulturen und lernen Sie die Sitten und Gebräuche fremder Länder kennen!

Dies ist nicht nur durch Reisen in die jeweiligen Länder möglich. Expertise in interkultureller Kommunikation erwirbt sich auch im Inland, z.B. durch die Teilnahme an interkulturellen Workshops oder Abendkursen an der Volkshochschule. Es macht auch großen Spaß, mit einem Team von Kollegen gemeinsam die Möglichkeiten der interkulturellen Kommunikation zu entdecken: Wie begrüßt man sich zum Beispiel in anderen Ländern? Während die Deutschen sich die Hände schütteln, berühren sich die Mongolen an den Nasenspitzen; die Japaner fassen sich nicht an, sondern verbeugen sich. Die Niederländer begrüßen sich mit drei Küsschen auf die Wangen, während sich die Hawaiianer anschweigen und regungslos gegenüberstehen.

Wenn solche Konventionen bekannt sind, bauen sich schon mal von Anfang an keine Gesprächsbarrieren auf und einer erfolgreichen Fortsetzung der Kommunikation steht nach diesem Auftakt nichts mehr im Wege.

Interkulturelle Kommunikation öffnet ihren Weg zur globalen Vernetzung!